Faraja
  Pater Peter Meienberg stellt seit mehr als 50 Jahren sein Leben in den Dienst bedürftiger Menschen in Ostafrika. Die Faraja-Stiftung in Kenia und ihr Gönnerverein in der Schweiz verpflichten sich, dieses Werk über die Zeit zu tragen. Damit wird es noch zu Lebzeiten zum

Vermächtnis von Pater Peter Meienberg

Pater Peter Meienberg wurde am 27. November 1929 als zweites von sechs Kindern in St. Gallen - St. Fiden geboren. Nach seiner Schulzeit in St. Gallen und Einsiedeln schloss er sich dem Benediktiner-Orden an und bekam den Namen Hildebrand. Er studierte an der Universität Fribourg Philosophie und Theologie, empfing 1956 die Priesterweihe und schloss 1957 mit dem Lizenziat ab. Ein Jahr später studierte er an der Fordham University in New York Soziologie und schloss 1960 mit dem "Master of Arts" ab. An der Columbia University belegte er dann die Fächer "Social Anthropology" und "Social Psychology", worauf er in Kanada von 1960 bis 1961 am "Coady International Institute" eine Spezialausbildung absolvierte.

Im Oktober 1961 traf Pater Peter Meienberg in Afrika ein. Nach den ersten zehn Jahren seines Wirkens in der Missionsdiözese Peramiho in Tanzania kam er 1972 schliesslich nach Kenia. Seitdem engagiert er sich für Arme, Bedürftige und Flüchtlinge. Nach verschiedenen Stationen in Nairobi, Nanyuki, Eldoret und Tigoni, Aufenthalten im Kerio-Tal und bei nomadisierenden Viehhirten im Norden Kenias amtet er seit gut 15 Jahren als Seelsorger in mehreren Gefängnissen von Nairobi. Im Mittelpunkt seines Wirkens stehen die Seelsorge und die humanitäre Hilfe - bei Insassen von Gefängnissen ebenso wie bei Flüchtlingen und armen Kenianern.

Am 28. Juli 1994 reise Pater Peter Meienberg an Board einer russischen "Iljushin" als einziger Priester im Tross einer Gruppe Journalisten nach Goma im Osten des Kongo. In diesen Ort des Schreckens waren die Flüchtlinge des Völkermords von Ruanda zu Hunderttausenden geflohen. Allein das Flüchtlingslager Kivumba beherbergte damals 300,000 Menschen auf engstem Raum. Für Pater Peter Meienberg wurde Goma zum Wendepunkt.

1999 gründete Pater Peter Meienberg mit "Faraja" eine eigene Hilfsorganisation. Ursprünglich voll und ganz der Flüchtlingshilfe verpflichtet, weitete Pater Meienberg seine Arbeit schon bald auf die Bewohner der nahe gelegenen Slums aus. Schliesslich begann er im selben Jahr seine Tätigkeit als Gefängnisseelsorger, zuerst im Langata Women’s Prison, dem grössten Frauengefängnis Kenias, danach in anderen Gefängnissen Nairobis. Seither gehören auch die Gefängnisprogramme zum festen Bestandteil der Arbeit von Faraja.

Pater Peter Meienberg ist Autor mehrerer Bücher und musikalischer Werke. So hat er unter anderem in den 1960er Jahren ein Staatskundebuch für den noch jungen Staat Tanzania verfasst. Kürzlich sind zwei Bücher und ein Film über sein Leben und Wirken in Afrika erschienen (siehe Bücher / Filme).

 

 

 



 
     
     
   
     
 
 
Über Faraja
Peter Meienberg
Finanzierung
Struktur & Team

Mein Leben in Afrika
(Buch)



Afrika – unter die Haut
(Buch)



The Prison and the Priest
(DVD)



Geschäftsbericht 2013
(nur englisch)